Mobilfunktarife Vergleich

Kaum eine Branche ist in den vergangenen Jahren so rasant gewachsen wie die Mobilfunksparte in Deutschland. Dabei kam es in der Zwischenzeit auch zu etlichen Fusionen und Übernahmen, weshalb es für Verbraucher ohne genaueres Hinterfragen den zahllosen Tarifmodellen oft recht schwierig ist zu erkennen, wessen Kunde sie eigentlich wirklich sind. Für einen professionellen Mobilfunktarife Vergleich aber ist dieser Punkt ohnehin eher nebensächlich. Für sie hat es oberste Priorität, dass sie einen Provider und Tarif im Vergleich ausfindig machen, der ihnen alle relevanten Leistungen möglichst günstig zur Verfügung stellt. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Kunden überhaupt erst einmal wissen, von welchen Leistungen (telefonieren, SMS oder viel im Internet surfen) sie besonders häufig Gebrauch machen. Deshalb möchte sich die dsl-tarife.de Redaktion nicht nur auf das Thema DSL und DSL Vergleich beschränken, sondern unsere Besucher auch beim Thema Mobilfunktarife unabhänging beraten.

Zahl der Mobilfunkkunden in Deutschland weiter gestiegen

Frau vergleich Mobilfunkverträge
Bild: © monkeybusiness – depositphotos.com

Die große Mehrheit der weit über 50 Millionen Handynutzer im Alter ab 14 Jahren, die es im Jahr 2017 laut dem Branchenverband Bitkom in Deutschland gab, kann bei der Nutzung eines unabhängigen Mobilfunktarife Vergleichs auf eigene Erfahrungswert zurückgreifen. Noch beeindruckender als Nutzerzahl ist übrigens die Zahl der Mobilfunkanschlüsse. Hierzulande waren dies laut dem Portal Statista im Jahr 2017 sage und schreibe etwa 136,6 Millionen an der Zahl. Wenig überraschend also, dass die Provider nichts unversucht lassen, um neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden der Konkurrenz abzuwerben.

Netzbetreiber-Angebote sind nicht die einzige Option

Eine erste Erkenntnis, die unerfahrene Vergleichsnutzer schnell ereilt, bezieht sich auf die großen Provider wie die Telekom (D1-Netz, Vodafone (D2) sowie den Mitbewerber Telefónica, zu dem inzwischen neben O2 auch E-Plus gehört. Eben diese dominierenden Anbieter sind in vielen Fällen nicht unbedingt die preiswertesten, stellt man ihre Tarife im Mobilfunkanbieter Vergleich den Angeboten kleinerer Alternativ-Anbieter gegenüber. Auch wenn dies nicht in jedem Fall zutreffend sein muss, lohnt sich doch eigentlich immer der Blick über den Tellerrand, ob sich nicht doch irgendwo am Markt ein besserer und preiswerterer Tarif finden lässt.

Dass Deutsche Telekom, O2 und Co. den sogenannten Mobilfunk-Discountern zum Teil recht deutlich überlegen sind, hat einen Grund: Als Netzbetreiber können Sie in gewisser Weise Einfluss auf Konditionen am Markt nehmen, etwa durch die Höhe der Entgelte, die sie Mitbewerbern für den Zugang zu ihren Netzen in Rechnung stellen.
Pauschal aber lässt es sich nicht sagen, man müsse zwingend bei einem der „großen Drei“ landen.

Alte Handyverträge oft teuer

Experten sind sich einig: durch einen Mobilfunkanbieter Vergleich und einen Wechsel in von einem alten in einen aktuellen Handytarif, lassen sich mehrere hundert Euro jährlich sparen. 10 Euro pro Monat und mehr sind als potenzielle Einsparungen jedenfalls keine Seltenheit. Besonders können Kunden profitieren, die schon seit etlichen Jahren ein und demselben Tarifmodell die Treue halten. An solchen Altverträgen verdienen Provider oft besonders viel, schon weil die Preise im Durchschnitt über die Jahre merklich gesunken sind. Nutzer alter Verträge zahlen oft mehr pro versendeter SMS, pro Gesprächsminute sowie fürs Surfen im Internet. Sofern sehr alte Tarife überhaupt einen Internetzugang umfassen, denn dies ist teils gar nicht gegeben.

Welche Anbieter gehören auf jeden Fall in den Vergleich?

Durch den Mobilfunktarife-Vergleich können Verbraucher generell nicht nur eine Kostensenkungen erreichen. Sie können zudem eine Optimierung der im Tarif enthaltenen Leistungen erreichen. Denn die monatliche Grundgebühr ist für anspruchsvolle Mobilfunkkunden nur ein Aspekt auf einer ganzen Liste von Kriterien, die wichtig sind. Bevor wir ausführlicher mit den relevanten Merkmalen eines Tarifs befassen, soll an dieser Stelle nun eine Übersicht bekannter Unternehmen mit eigenem Mobilfunk-Angebot als erste Hilfestellung dienen. So wird deutlich, dass deutsche Kunden längst nicht zwingend auf die Netzbetreiber angewiesen sind. Denn diese bilden nur einen Teil eines Vergleichs der Handytarife ab.

Hier also eine Zusammenfassung wichtiger Provider, ohne dass die Liste einen Anspruch auf Vollständigkeit haben kann. Dies ist schon deshalb kaum möglich, weil regelmäßig neue Provider hinzukommen, während andere erfolglose Dienstleister möglicherweise wieder vom Markt verschwinden.

Dies sind die nach unserer Meinung erwähnenswerten Mobilfunkanbieter:

  • Telekom
  • Vodafone
  • o2
  • Tchibo
  • Aldi
  • Lidl
  • WinSim
  • Blau
  • Congstar
  • otelo
  • Fonic

Damit zeigt sich bereits eindrucksvoll, dass der Markt im Vergleich zu früher eine deutliche Öffnung erlebt hat. Insgesamt gibt es in Deutschland einige Dutzend Anbieter, die neben den Netzbetreibern am Markt existieren.

Mobilfunktarife von Aldi, Lidl oder Tschibo zu empfehlen?

Heute kann ich als Kunde auch beim Discounter meiner Wahl einen Mobilfunktarif buchen – teils als Vertragsmodell, teils als Prepaid-Handytarif. Dies zeigt auch ein weiteres wesentliches Auswahlkriterium im Vergleich der Mobilfunktarife, mit dem sich Verbraucher befassen müssen. Viele der aktuellen Top-Angebote sind klassische Verträge, also sogenannte Postpaid-Offerten. Bei diesen müssen Kunden eine feste monatliche Grundgebühr zzgl. Kosten für Sonderleistungen, die nicht vom Vertrag abgedeckt sind, entrichten. Weitere Leistungsbeispiele sind hier etwa App-Downloads oder Gebühren für Anrufe bei Sonderrufnummern, die ebenfalls häufig Zusatzkosten verursachen.

Richtig ist aber bei allen Bedenken, dass die großen Händler wie Aldi oder REWE mit ihren Tarifen durchaus viele Kunden erreichen, die eine günstige Alternative suchen – gerade wenn sie keinen Wert auf ein Luxus-Handy und umfassende Extras legen. Die Angebote bzw. Handykarten können meist zudem über Webseiten bestellt werden, wenn Sie nicht ohne den Vergleich das erstbeste Produkt beim Supermarkteinkauf kaufen möchten.

Netzabdeckung der Mobilfunknetze unterschiedlich

Eine der wichtigsten Fragen bei der Wahl des richtigen Mobilfunkanbieters ist das genutzte Netz. Grundsätzlich hat man in Deutschland die Wahl zwischen dem D1, D2 sowie E-Plus/o2 Netz. E-Plus und 02 kooperieren miteinander und gehören dem Telefónica Konzern. Das Netz mit der besten Netzabdeckung (vor allem auf dem Land) ist weiterhin D1 der Telekom. D2 von Vodafone ist hier ebenfalls noch gut aufgestellt, jedoch nicht ganz so stark wie das Netz der Telekom. O2 und E-Plus sind zwar in den letzten Jahren etwas besser geworden, auf dem Land merkt man aber hier noch die größten Funklöcher. Diese Aussagen decken sich auch mit den persönlichen Erfahrungen unserer Redaktion sowie dem Bekanntenkreis. Für Menschen, die wenig reisen und sich fast immer in einer Stadt aufhalten, können o2 sowie E-Plus eine günstige Alternative zu den beiden D-Netzen sein.

Prepaid-Tarife bedeuten keine mindere Qualität

Der Discounter-Kategorie gegenüber stehen Prepaid-Angebote, die in puncto Kosten und Leistung nicht grundsätzlich hinter den Vertrags-Karten für Smartphones oder Tablet PCs zurückbleiben müssen. Waren Prepaid-Tarife früher eher etwas Kunden, um deren Kreditwürdigkeit (siehe auch Handyvertrag ohne Schufa) nicht zum Besten stand, entscheiden sich heute viele Kunden gegen den Handyvertrag mit Laufzeiten von bis zu 24 Monaten, weil sie die optimale Kostenkontrolle und die Flexibilität von Prepaid-Angeboten zu schätzen wissen. Die Gebühren haben sich über die Jahre zunehmend einander angenähert, sodass Prepaid-Anbieter finanziell im Einzelfall die bessere Wahl sein kann.

1&1, GMX oder Web.de mit eigenem Mobilfunkverträgen

Bekannte Internetanbieter wie 1&1, Web.de, GMX oder Freenet gehen ebenfalls auf Kundenfang. Vereinzelt gibt es zudem Angebote großer Zeitungen („Bildmobil“ und „BILDconnect“) sowie eigens für Kunden mit Freunden und Familien im Ausland entwickelte Tarife („Ay Yildiz“). So wird offensichtlich deutlich, dass es im Grunde für jede Zielgruppe eigene Modelle für den Zugang zu Mobilfunknetzen geht. Unterschiede zwischen den Netzbetreibern und verschiedenen Discount-Anbietern kann es auch und gerade hinsichtlich der Netzqualität geben. Vielnutzern liegt eine optimale Qualität natürlich besonders am Herzen.

Handyvertrag oder Karte mit Guthabenzahlung?

Im ersten Schritt zeigt der Vergleich also, dass Kunden abwägen müssen, ob sie einen Vertrag abschließen möchten, bei dem sie jeden Monat eine Abrechnung bekommen oder soll es stattdessen  ein Prepaidangebot sein? Empfehlenswert ist Letzteres oftmals, wenn das Handy oder Smartphone eher selten genutzt wird und es vor allem die Erreichbarkeit geht. Benötige ich nur phasenweise (etwa für den kommenden Sommerurlaub) eine SIM-Karte, kann ein Prepaid-Modell – bei Auslandsaufenthalten vielleicht sogar von einem Provider aus dem Urlaubsland – ausreichend sein. Wer ständig telefonieren, „simsen“ oder mobil Surfen möchte, landet oftmals eher bei Tarifen mit vorab vereinbarter Laufzeit. Eine Anforderung von Kundenseite wirkt sich bereits erheblich auf die verfügbare Tarifvielfalt aus. Hier geht es um den Wunsch, mit dem Vertrag ein neues Handy zu erhalten. Gerade bei den Discounter-Tarifen gehört oftmals kein modernes Smartphone der neuesten Generation zum Service.

Laufzeiten bei Mobilfunkverträgen nicht unterschätzen

Habe ich die Frage „Postpaid oder Prepaid?“ erst einmal beantwortet, geht es an die Details.

Übrigens: Die große Mehrheit aller Provider taucht im Mobilfunktarifevergleich sowohl mit Vertrags- als auch Prepaid-Produkten auf. Dies zeigt, dass Kundenwünsche erkannt und bedient werden.

Habe ich eine Entscheidung für Vertragstarife gefällt, gilt es Angebote mit einer angemessenen Mindestlaufzeit aus der Masse der Tarife herauszufiltern. Die typischen Laufzeiten liegen üblicherweise zwischen 12 und maximal 24 Monaten. Diesen Punkt sollte im Vergleich unbedingt berücksichtigt werden, entscheidet die Laufzeit doch maßgeblich darüber, wann Kunden ihren Vertrag später wechseln können. Nicht vergessen: Auch die Kündigungsfrist verdient Beachtung. Bei einem Zwei-Jahres-Vertrag beträgt die Frist meist drei Monate zum jeweiligen Laufzeitende.

Handyvertrag mit oder ohne Smartphone?

Ob Kunden mit dem neuen Tarif zugleich in den Besitz eines neuen Smartphones oder eines Tablet PCs kommen möchten, dient im Mobilfunkanbieter Vergleich ebenfalls als Auswahlmerkmal. Bei Verträgen mit langen Laufzeiten stehen die Chancen am besten, dass ich als Neukunde ein subventioniertes Handy bekommen kann. Doch dieser Schritt ist leider nicht immer der Richtige. Rechnet man einmal durch, welche Gesamtkosten für die Anschaffung mittels Finanzierung (denn für die Geräte werden üblicherweise sowohl gewisse Einmalzahlungen sowie Monatsraten fällig) entstehen, erweist sich der unabhängige Kauf des Wunschmodells oftmals als bessere Entscheidung. Verzichte ich auf ein neues Telefon, fallen die Monatsgebühren während der Laufzeit deutlich niedrige aus.

Kann ich mir also den normalen Geräte-Kauf leisten, ist dies meist sinnvoller. Vorteile ergeben sich Handytarifvergleich übrigens ebenso, wenn Kunden nicht auf ein bestimmtes Smartphone fixiert sind. So kann man sich vielfach ein echtes Schnäppchen sichern, sofern in diesem Punkt Flexibilität gegeben ist. Soll es eine Subventionierung sein, haben Wechsel-Kunden meist bessere Aussicht auf ein hochwertiges bezahlbares Handy als Kunden, die bestehende Verträge verlängern.

Service bei den Mobilfunktarifen

Guter Kundendienst fängt nicht erst bei Problemen an. Schon beim Vertragsabschluss zeigt sich, welche Provider kundennah arbeiten. Müssen Karten gesperrt oder neue SIM-Karten bestellt werden, sind Verbraucher ebenso auf einen guten Kundendienst angewiesen. Typische Kommunikationswege sind:

  • kostenlose/gebührenpflichtige Hotlines
  • E-Mail-Support
  • Kontaktaufnahme auf dem Postweg
  • Fax
  • Live-Chat auf Anbieter-Plattformen
  • WhatsApp und SMS

Zumindest bei den Netzbetreibern, aber auch einigen anderen Providern können sich Kunden auch in Niederlassungen vor Ort über Produkte, Tarife und Leistungen informieren. Es sind keineswegs immer nur ältere Kunden, die das persönliche Gespräch einem Hotline-Anruf vorziehen.

Auch die optionale Rufnummernmitnahme fällt in diesen Bereich. Ansonsten sollten Kunden darauf achten, dass sie möglichst kostenlos Kontakt zum Kundendienst ihres Providers aufnehmen können. Einen Kündigungsservice offerieren viele Dienstleistern, damit Neukunden bequem von der Konkurrenz zum neuen Anbieter wechseln können. Beim Wechsel sind natürlich die geltenden Kündigungsfristen einzuhalten. Ob Rechnungen nur digital oder in postalischer Form übermittelt werden, ist für manche Kunden ebenfalls von Bedeutung.

An welche Punkte muss ich im Mobilfunkanbieter Vergleich denken?

Neben den Laufzeiten oder dem zum Tarif gehörenden Mobilgerät gibt es freilich viele andere Unterpunkte, die im Vergleich abgehakt werden müssen. Erneut müssen an dieser Stelle die

Nutzungsgewohnheiten zum Ausgangspunkt werden. Die zentralen Fakten beim Tarifvergleich:

  • Grundgebühr pro Monat
  • Inklusivminuten
  • Datenvolumen
  • Preise je Gesprächsminute
  • SMS- und MMS-Entgelte
  • Flatrates fürs Surfen, Telefonieren oder SMS-Schreiben

Günstige Konditionen bieten die Vertreter aus dem Mobilfunktarife Vergleich zum Teil für die junge Leute (Schüler, Azubis und Studenten). Die zahlungskräftigen Kunden von Morgen profitieren vielfach von besonders niedrigen Kosten, wenn es um die monatliche Grundgebühr oder die Nutzungsentgelte geht.

Brauche ich für alles „Flatrates“? Was kosten Leistungen im Ausland?

Bei „Allnet-Flatrates“ haben Neukunden die Möglichkeit, nach Herzenslust gratis in alle deutschen Mobilfunknetze sowie ins Festnetz telefoniereren. Gehören Sie zu jenen Usern, die ständig im mobilen Internet surfen möchten, rücken Handytarife mit umfassenden Internet-Flatrates in den Mittelpunkt. Zwar haben etliche genannten Provider Tarife im Sortiment, die Ihnen kostenloses Telefonieren in alle heimischen Netze erlauben. Beim Aufenthalt im Ausland – gerade bei Reisen ins Nicht-EU-Länder sollten Kunden in spe im Vergleich noch genauer hinschauen. Auch wenn es inzwischen klare Richtlinien der EU für das sogenannte „Roaming“ gibt, lohnt es sich die Angebote zu analysieren.

Prepaid-Modelle auch bei den Großen der Branche

Nicht alle Dienstleister nutzen ihren Spielraum bei den Minutenpreisen in voller Höhe aus. Mitunter können Reisende durch einen gesonderten (Prepaid-) Tarif mit spezieller Ausrichtung für den Urlaub vorsorgen, um zurück in der Heimat nicht auch noch eine hohe Handyrechnung begleichen zu können. Günstige Karten auf Guthabenbasis sind unter anderem die Formate „CallYa“ aus dem Hause Vodafone oder „O2 Prepaid“ vom gleichnamigen Provider O2.

Im Gegensatz zu den Flatrates für Telefonate ist der Vergleich beim Thema mobiles Internet noch wichtiger. Denn an dieser Stelle gibt es gleich mehrere Faktoren, die von Bedeutung sind. Dazu gehören:

  1. das monatliche Inklusiv-Datenvolumen
  2. die Internet-Geschwindigkeit
  3. Kosten für weitere Daten-Kontingente
  4. Drosselungen der Geschwindigkeit nach Verbrauch des Monatsvolumens
  5. die Surfqualität

Surfqualität und -geschwindigkeit sind zwei der wichtigen Kriterien, die in besonderer Weise einen hohen Stellenwert für User haben, die ihr Tablet PC und Smartphone ständig zur Hand haben und Filme (Stichwort: Streaming), Videos oder Musik online abrufen. Und zwar außerhalb des WLANs, in dem es in den meisten Haushalten keine Limitierungen des monatlichen Datenvolumens mehr gibt.

Welche Geschwindigkeit für mobile Internetzugänge

Wer sich einmal an die Vorzüge von UMTS und LTE gewöhnt hat, ärgert sich auf jeden Fall, wenn das Surfen vorübergehend nur mit GPRS oder EDGE möglich ist. Auch Begriffe wie HSDPA tauchen in Tarifbeschreibungen auf. Richtig ist jedenfalls, dass Übertragungsratten von 500 Megabit pro Sekunde inzwischen auch beim mobilen Internet praktikabel sind. Ob jeder Kunde auf ein solches Tempo angewiesen ist und ob die verwendeten Mobilgeräte die Anforderungen erfüllen, steht auf einem anderen Blatt.

Die Betreiber der Mobilfunknetze zeichnen sich zumeist durch die beste Netzqualität aus, aber auch die Konkurrenz kann teils mit überzeugenden Leistungen punkten. Kunden in spe müssen sich nicht mit den technischen Fachbegriffen auskennen.

Wie hoch sollten das Datenvolumen bei einem Handytari sein?

Bei einigen Tarifen erhalten Neukunden sogar zeitweise Zugang zu Streaming-Diensten, die als Partner der Provider auftreten. Wie viel Datenvolumen der neue Tarif mindestens beinhalten sollte, muss jeder Kunde für sich entscheiden. Standards sind Angebote mit 1, 2 oder 5 Gigabyte, Gelegenheitsnutzer sind vereinzelt auch mit noch geringeren Datenreserven zufrieden. „Vielsurfer“ hingegen orientieren sich nach oben. Viele Experten empfehlen bei regelmäßigem Internetzugriff eine monatliche Flatrate mit wenigstens ein oder zwei Gigabyte. Bei einigen Discountern gibt es derartige Angebote schon für unter zehn Euro pro Monat. Fraglos können die Telefonie-Konditionen dann im Einzelfall schlechter ausfallen.

Redaktionstipp: Wer gerne viel unterwegs streamt (z.B. Youtube oder Sportify) sollte Handytarife mit mindestens 5 GB und mehr wählen.

→ Achten Sie unbedingt darauf, ob und wie Provider die Surfgeschwindigkeit drosseln, wenn das Datenvolumen verbraucht ist!

Zum Service gehören bei einigen Mobilfunkanbietern Informationen per SMS, Sprachnachricht oder per E-Mail, wenn das Datenvolumen langsam zur Neige geht. Durch einen Zukauf (ein Gebührenvergleich lohnt sich auch hier!) kann die drohende Drosselung vielfach vermieden werden. Gleiches gilt für höhere Entgelte, wenn die Monatsgrenze überschritten und pro verbrauchter Menge einzeln abgerechnet wird! Ist eine Datenautomatik Bestandteil eines Tarifs, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Hier wird nach dem Verbrauch des vertraglich vereinbarten Datenvolumens automatisch vom Provider Extra-Volumen eingerichtet – allerdings oft zu deutlich höheren Kosten! Eine solche Automatik ist somit zwar bequem, aber gleichermaßen ein gewisses Gebührenrisiko.

Wie wichtig sind Extras für den Anbietervergleich?

Wie wir schon gesehen haben, weisen Tarife aus dem Mobilfunkanbieter an einigen Stellen Unterschiede auf, die zwingend eine Rolle spielen müssen. Währenddessen gilt bei anderen Extras eher die Regel: Nur wenn mehrere Tarife insgesamt vergleichbar sind, sollte ein möglicher Bonus ausschlaggebend sein. Die Qualität der Daten- und Sprachübertragung, die anfallenden Gebühren sowie ein zufriedenstellender Kundendienst sind immer wieder relevant. Ein Startguthaben oder die zeitweise Gratisnutzung eines Streaming-Dienstes sind aber relativ schnell bedeutungslos. Allerdings kann ein Startguthaben oder Wechselbonus die fälligen Monatsgebühren im Durchschnitt sinken lassen. Sehr günstige Preise für Telefonate innerhalb der EU sind ihrerseits nur erfreulich, wenn Kunden überhaupt außerhalb Deutschlands auf Handy zurückgreifen müssen oder Gespräche ins Ausland führen.

Was sind Cashback Modelle beim Handy

Was sind Cashback Modelle und wie funktionieren diese? Frei übersetzt heißt Cashback, dass der Kunde "Geld wiederbekommt". Was sich gut anhört, ist für den Kunden sogar sehr interessant! Dieses Modell wird fast immer nur auf unabhängingen Vergleichsplattformen wie z.B. dsl-tarife.de angeboten, da das Cashback als Teil der Vermittlungsprovision solcher Plattformen gesehen werden kann. Je nach Vertrag erhalten Plattformen wie unsere Provisionen für die Vermittlung von neuen Kunden (Natürlich ändert das nichts an unserer Objektivität!). Viele Vermittler zahlen einen Teil der Provision als Cashback an die neuen Kunden nach ein paar Wochen zurück. Die Cashback Angebote gelten fast ausschliesslich nur für Handyverträge mit einer Laufzeit von 24 Monaten.

Ein Beispiel: Der Kunde schliesst einen Handyvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten und zahlt dafür monatlich 30,- Euro. Der Tarif beinhaltet ein Cashback von 100,- Euro, welches nach 8 Wochen ausgezahlt wird. Anstatt 720,- Euro (24Monate x 30 Euro) über die gesamte Laufzeit zu zahlen, zahlt der Kunde durch das Chashback nur noch 620,- Euro über die gesamte Laufzeit. Dadurch reduziert sich effektiv die monatliche Grundgebühr von 30,- Euro auf 25,83 Euro

Fazit zu den Mobilfunktarifen:

Ob Sie sich im Vergleich nun für einen der (nur noch) drei großen Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica entscheiden oder einem der Discounter den Vorzug geben, ist im Grunde egal. Wichtig ist, dass die Tarife aus dem Mobilfunkanbieter Vergleich den Nutzungsgewohnheiten gerecht werden. Menschen, die ihr abseits der Ballungszentren zuhause sind, bevorzugen aus Gründen der Empfangsqualität gerne große Provider mit ausgezeichneter Netzabdeckung, in der Großstadt habe ich als Verbraucher meist die Qual der Wahl. Auch wenn das Telekom-Netz in Testberichten gerne als Deutschlands Nr. 1 bezeichnet wird: Innerhalb dieses und der anderen Netze können mit dem Vergleich selbst kleinste Differenzen und Vorteil einzelner Tarife ausgelostet werden. Vielleicht macht ja die Telekom-Tochter Congstar das Rennen?

Möglicherweise aber landen Sie nach dem Mobilfunkanbieter Vergleich auch ganz woanders. Das Wichtigste ist, dass Kunden langfristig mit dem neuen Tarifmodell zufrieden sind. Die Vergleichsmerkmale der großen Fachportale müssen dabei nicht immer die eigenen sein. Deshalb erlaubt der Vergleich das Einstellen individueller Such- und Auswahlpunkte.