Handytarife mit viel Datenvolumen – welches Angebot senkt Ihre Kosten?

Die Erklärung, für welche Zielgruppe Handytarife mit viel Datenvolumen wohl am ehesten interessant, scheint auf den ersten Blick sehr einfach. Vermeintlich sind es vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die von Angeboten aus dieser Sparte profitieren. Denn sie nutzen Smartphones und Tablet PCs oft als mobilen (wie auch heimischen) Ersatz für den stationären Rechner und möchten immer und überall surfen können. Und das, ohne dabei ständig auf drohende Kosten achten zu müssen. Schaut man genauer hin und schenkt Umfragen Beachtung, sind Tarife mit umfassenden Volumen für den Up- und Download aber genau genommen nicht nur für junge Erwachsenen geeignet. Selbst wenn die Zahl der kostenlosen WLAN-Verbindungen fürs Zuhause stetig steigt, gibt es angesichts der günstigen Mobilfunkangebote zunehmend mehr Verbraucher, die in den eigenen vier Wänden gerne auf einen Festnetzanschluss und sogar auf WLAN und TV verzichten.

Handytarife mit viel Datenvolumen – Wunschkontingent gibt den Preis vor

Was viel und was wenig ist, darüber gehen die Meinungen natürlich aufgrund des unterschiedlichen Nutzungsverhaltens auseinander. 250 bis 500 Megabyte erhalten Kunden heute meist inklusive, wobei solche Angebote wirklich nur für gelegentliches Surfen geeignet sind. Mittlerweile bewegen sich Handytarife mit viel Datenvolumen im Bereich von mindestens fünf Gigabyte oder deutlich mehr. Bis 10 Gigabyte sind im Tarifvergleich jedenfalls kein Problem. Für ein Gigabyte Volumen pro Monat zahlen Kunden bei Vertrags-Angeboten oft nur rund 10 Euro oder weniger.

Angebote von wie freenetmobile & winSIM mit Extras

Fast alle bekannten Provider – ob Netzbetreiber oder kleiner Anbieter in einem der großen Mobilfunknetze – haben Handytarife mit viel Datenvolumen im Portfolio. Bis zu 30 Gigabyte (vereinzelt noch mehr) pro Monat können aktuell gebucht werden.

Für den „kleinen“ Bedarf bietet sich unter anderem das Angebot „freeFLAT 4000“ aus dem Hause freenetmobile an. Mit bis zu 42,2 Mbit/s surfen User hier im D-Netz für knapp 15 Euro, inklusive sind hier eine Telefonie- und SMS-Flatrate. Ähnlich sehen die Konditionen beim „congstar Allnet Flat Plus“ Tarifmodell (im D1-Netz) aus, wobei mögliche Roaming-Kosten innerhalb der EU ebenfalls vom Provider übernommen werden. Für Reisende ist dieser Tarif also eine spannende Option. Wer mehr Volumen benötigt, kann beim Tarif „LTE All 10 GB“ vom Discount-Provider winSIM an der richtigen Adresse sein. 10 Gigabyte (genauer 10.240 Inklusiv-Megabyte) bei 225,0 Mbit/s im LTE-Netz sind durchaus eine Hausnummer im Vergleich der Handytarife mit viel Datenvolumen. Auch hier sind Telefonate und SMS in der EU gratis. Die Datenautomatik ist ebenfalls Standard, weshalb Sie genau hinsehen sollten, ob der Tarif zu Ihnen passt. Kostenlos sind Mailbox-Abfragen, die bei der Konkurrenz zum Teil Kosten verursachen.

O2 und Deutsche Telekom – besonders große Datenvolumen auf Wunsch

Richtig große Datenvolumen können User vielfach von den Netzbetreibern erhalten. Bei O2 finden Sie entsprechende Offerten unter dem Namen „Free XL25“ oder „Free L20“, erwartungsgemäß mit 25 oder 20 Gigabyte Datenvolumen. Für die bis zu 50 Euro Monatsgebühr können Kunden in diesem Fall mit bis 225 Megabit pro Sekunde (Download) im Datenvolumen und nach dem Verbrauch des Inklusiv-Kontingents immerhin noch mit maximal 1.000 Kbit/s im mobilen Internet surfen. Wem diese Kontingente noch immer nicht reichen, könnte mit dem „Data Comfort Premium“-Datentarif der Telekom auf der sicheren Seite sein. Mit LTE Max können User hier auf ein Datenvolumen von 40 Gigabyte inklusive HotSpot Flat zurückgreifen. Auch wenn das Mobilfunknetz der Telekom als bestes in Deutschland gilt, ist die Netzqualität für normale Nutzer hierzulande grundsätzlich mehr als ausreichend.

Vodafone präsentiert etliche extra-schnelle Tarifmodelle

Der große Konkurrent Vodafone lockt mit seinem Tarifmodell „DataGo L“ mit einer 12-GB-Flatrate samt LTE Max und EU-Roaming-Flatrate. Je nach Tarifmodell wirbt Vodafone sogar mit Download-Geschwindigkeiten von maximal 500 Mbit/s. Das macht den Anbieter für viele Kunden in diesem Punkt zur Nummer eins. Das Paket „CallYa Smartphone“ beim selben Provider sieht zwar insgesamt nur ein 1,5 GB Datenvolumen vor, jedoch offeriert Vodafone seine Tarife von Zeit zu Zeit mit Extras wie einem kostenlosen Extra-Volumen von teils bis zu 100 Gigabyte sowie Flatrates für Telefon und SMS im eigenen Netz sowie etlichen kostenlosen Gesprächsminuten und SMS in alle übrigen Netze. Die Grundgebühr für den Tarif liegt bei rund 10 Euro, Kündigungen sind jeweils zum Monatsende möglich,

1&1 und Mobilcom-debitel sind ebenfalls vertreten

Beim Internet- und Mobilfunk-Anbieter 1&1 liegt das Maximum in Form des Tarifs „LTE XL15 GB“ offensichtlicher Weise bei 15 Gigabyte pro Monat. Mobilcom-debitel ist in diesem Bereich ebenfalls aktiv mit der hauseigenen „Internet-Flat 20.000“. Das Format erlaubt ebenfalls das Surfen mit LTE-Geschwindigkeit und bis zu 500 Mbit/s. Der Tarif kommt ohne Datenautomatik aus, sodass nach dem Verbrauch des Datenvolumens eine Verbrauchs-genaue Abrechnung erfolgt. Eine SMS-Flatrate existiert nicht, jede SMS (in alle deutschen Netze) wird einzeln abgerechnet.

Wer sucht Handyverträge mit hohen Datenvolumen

Letztlich sind viele Nutzer inzwischen so von mobilen Zugängen zum Internet abhängig, dass sie oftmals so wenig Zeit zu Hause verbringen und Handytarife mit viel Datenvolumen tatsächlich den klassischen DSL Vertrag ersetzen können. Dass Suche nach einem preiswerten Tarifmodell aus dieser Sparte zum Erfolg führen kann, bedeutet aber, dass Interessenten ihren Bedarf präzise ermitteln und dann einen Handytarifvergleich nutzen müssen, um die tatsächlich preisgünstigen Angebote zu finden. Dies wiederum liegt in erster Linie daran, dass Vielsurfer nicht allein das Datenvolumen im Blick behalten müssen.

Jederzeit online zu sein, bedeutet auf der einen Seite, schnell das Inklusiv-Volumen eines Datentarifs zu verbrauchen. Andererseits aber spielt neben den üblichen Volumengrenzen auch die Geschwindigkeit des Tarifs eine entscheidende Rolle für die Auswahl des individuell besten Produkts.

Was verbraucht die meisten Daten am Handy?

Schauen wir uns im ersten Schritt an, was das zum Tarif gehörende Datenvolumen belastet. Dies sind im Einzelfall mehr Leistungen, als es sich mancher Kunde zunächst vorstellen mag. Viele Mobilfunkkunden, die ihren Verbrauch nicht genau oder nicht einmal ansatzweise kennen und deshalb einfach die monatliche Rechnung ihres Providers begleichen, staunen bei der Einzelaufstellung der typischen „Datenräuber“ nicht schlecht. Schon das Abrufen der Mails von unterwegs wirkt sich bei ständigen Zugriffen vom Mobilgerät auf das Restvolumen aus.

Unsere Liste der üblichen Verbrauchswerte klärt auf. Das verbrauchen die üblichen Leistungen beim mobilen Internetanschluss:

  1. Checken der Mails → ca. 30 bis 60 Kilobyte
  2. Versenden von Nachrichten über Messengerdienste wie WhatsApp → reiner Text etwa 10 Kilobyte, Bildnachrichten ca. 100 Kilobyte, Videos sogar bis 10 Megabyte
  3. Aufruf von Social Media-Seiten wie Facebook → rund 200 Kilobyte bei Text, deutlich mehr bei Inhalten mit Bildern oder Videos
  4. eine Minute Musikgenuss im WWW → etwa 1,00 Megabyte
  5. Anschauen von Video-Inhalten bei YouTube & Co. → zwischen 1,00 und 10,00 MB, je nach Qualität
  6. Videos bei Streaming-Diensten in HD → stündlich bis 2,00 Gigabyte
  7. Telefonate bei VoIP-Diensten wie Skype 1,00 MB/Minute, Video-Telefonate etwa 3 MB/Minute

Schon die Suche nach kurzen Informationen (zu Bahnverbindungen oder Anfragen in Suchmaschinen wie Google schlagen schnell mit 200 Kilobyte und mehr zu Buche. Somit ist es eigentlich ein leider nicht für jeden User offenes Geheimnis, dass ein monatliches Volumen von einem Gigabyte, was durchaus ein gängiger Standard beim Datentarif ist, schneller verbraucht ist, als viele User denken.

Kosten für das Inklusiv-Volumen sind nur ein Kostenfaktor

Insbesondere beim ständigen Gebrauch von Messengerdiensten kommt auf den Monat gerechnet durchaus einiges zusammen, was das Datenkontingent belastet. Bin ich mir als Kunde darüber im Klaren, dass ich pro Monat einen hohen Verbrauch habe, vereinfacht dies einen Vergleich der Handytarife mit viel Datenvolumen erheblich. Flatrates fürs Festnetz und die verschiedenen Mobilfunknetze beinhalten viele Tarife der Netzbetreiber und der Discount-Provider. Beim Datenvolumen aber variieren die Details merklich. Unnötige Mehrkosten lassen durch die Auswertung des Nutzungsverhalten begrenzen oder vollends vermeiden.

Nach dem Datenverbrauch wird die Geschwindigkeit gesenkt

Höhere Ausgaben drohen ohne geeignete Handytarife mit viel Datenvolumen in besonderer Weise, wenn das Inklusiv-Volumen verbraucht ist. In einem solchen Fall gibt es verschiedene mögliche Szenarien. Zunächst drosseln Provider meist die Surfgeschwindigkeit. Denn das Drosseln der Geschwindigkeit ist weitgehend Standard, wenn Sie bei Handytarifen Ihr Monatsvolumen vollständig verwendet haben. In welchem Maße dies geschieht, variiert ebenfalls. Ärgerlich wird die Drosselung insbesondere beim Surfen, wenn Internetseiten unterwegs nur sehr langsam bis gar nicht angezeigt werden.

Was bedeutet Datendrosselung? Wie surfe ich, wenn das Volumen „weg“ ist?

Teilweise gibt es eine „Datenautomatik“. In diesem Fall sehen Provider eine automatische Versorgung des Tarifs mit zusätzlichem Datenvolumen vor. Vorteilhaft ist dies, weil Drosselungen so recht gut umgangen werden können.

Aber: Die Gebühren für Extra-Volumen schwanken, sind dabei generell teurer als beim normalen Tarif. 3,00 bis 5,00 Euro pro 250 Megabyte Extra-Volumen sind bei den Netzbetreibern. Überraschenderweise liegen die Kosten bei Discount-Providern teilweise noch darüber. Reduzieren lassen sich die Ausgaben prozentual, wenn direkt größere Mengen extra gebucht werden – für 2,00 GB zahlen Kunden dennoch bis etwa 15 Euro.

Der Automatik-Service hat positive und negative Eigenschaften. Seriöse Provider informieren genau, wann die Datenautomatik zum kostenpflichtigen Extra-Volumen greift. So kann ich als Kunde der Hinzubuchung widersprechen, was je nach Ausrichtung der Handytarife entweder für jeden neuen Monat einzeln oder dauerhaft erfolgen kann. Die Vertragsbedingungen geben Aufschluss über die Vorgehensweise der Anbieter. Besonders teuer wird es für Kunden vielfach, wenn der ergänzende Verbrauch genau und ohne Pauschalen abgerechnet wird. Handytarife mit einem größeren Datenvolumen, wirken auf den ersten Blick vielleicht kostspielig, sind am Ende aber die günstigere Alternative.

Ständiges Surfen belastet das Monatsvolumen deutlich

Wer ständig große Datenmengen abruft oder versendet, leidet unter solchen Begrenzungen. Die eindeutige Regel lautet: Je datenintensiver die beanspruchten Leistungen, desto stärker macht sich eine Drosselung also bemerkbar. Fakt ist: Handytarife mit viel Datenvolumen, die mit einer konsequenten Flatrate arbeiten, sind im Tarifdschungel eher die Ausnahme. Der Netzbetreiber O2 (und einige andere Provider) drosseln zwar auf 1,00 Mbit pro Sekunde. Eine Einschränkung stellt dies aber trotzdem dar.

Brauche ich einen Vertrag mit viel Datenvolumen?

Trotz der gewonnenen Erkenntnis rund um die Handytarife mit viel Datenvolumen ist aber zu sagen: Wer eher selten mobil surft, ist bei Angeboten mit 500 Megabyte oder einem Gigabyte pro Monat meist gut aufgehoben. Hier reicht das Volumen für das Checken der Mails und den gelegentlichen Versand von SMS oder Nachrichten über Whatsapp aus. Sobald ich aber regelmäßig Videos anschaue und Fotos empfange bzw. versende, ist dieses Datenvolumen nicht ausreichend. Das gilt auch für den Empfang von Fotos und Videos über Whatsapp! Die Frage „was tue ich mit einem Smartphone eigentlich?“ muss immer gestellt werden, wenn die Handytarife vergleicht.

→ Nicht vergessen: Auch eingehende Nachrichten belasten das Datenvolumen

Für die Berechnungen zum eigenen Datenverbrauch nutzen viele Nutzer das Volumen, das ihr Smartphone in den Einstellungen zum Ausgang angibt. Apps, die den Verbrauch aufzeichnet, können ebenfalls eine große Hilfe sein.

Viele User kennen die „Datenräuber“ gar nicht genau

Dabei sind Nachrichten, die ich erhalte, ebenfalls zu berücksichtigen. User, die in zig WhatsApp-Gruppen gelistet sind und täglich Dutzende oder noch mehr Nachrichten mit Videos oder Bildern erhalten, sollten sich nicht wundern, wenn ihr Volumen für den Monat überraschend früh aufgebraucht ist. Durch das Abwägen, in welchen Gruppen man wirklich sein möchte/muss, macht sich deshalb im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Normale Telefonate können im Vergleich zu Gesprächen über Messenger-Dienste ebenso eine deutliche Einsparung des Daten-„Budgets“ dar stellen. Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass Sie Flatrate-Tarife fürs Telefonieren verwenden oder auch in diesem Bereich mit den Inklusiv-Minuten für Anrufe in Mobilfunknetze und ins Festnetz bewusst umgehen.

Wie kann ich meinen Datenverbrauch in Grenzen halten?

Was die Messenger-Dienste angeht: WhatsApp und Co. erlauben klare Einstellungen zum Verbrauch. Bin ich nicht ins heimische WLAN eingeloggt, können beispielsweise automatische Video-Downloads unterbunden werden. Gerade im Ausland, wo zusätzliche Roaming-Kosten entstehen können, sollten Provider-Kunden genau auf die drohenden Entgelte achten!

10 Tipps, um das Datenvolumen am Handy zu schonen:

  1. Nutzen Sie mobile Webseiten-Versionen, wie sie von vielen Anbietern bereitgestellt werden
  2. Apps verbrauchen weniger Datenvolumen als Internetseiten
  3. Laden Sie Apps, Videos und Musik am besten übers WLAN herunter
  4. Deaktivieren Sie automatische Aktualisierungen mobiler Anwendungen, führen Sie diese stattdessen manuell aus, wenn ein WLAN-Zugang verfügbar ist
  5. Machen Sie von Verbrauchsanzeigen Ihrer mobilen Browser Gebrauch
  6. Deaktivieren oder entfernen Sie Apps, die nicht regelmäßig genutzt werden
  7. Richten Sie Grenzen des monatlichen maximalen Verbrauchs von Apps ein
  8. Videos in niedrigerer Auflösung anzusehen, schont das Datenvolumen
  9. Verzichten Sie darauf, große E-Mail-Anhänge auf Mobilgeräten zu öffnen
  10. vor allem: So oft wie möglich über WLAN surfen! → Stichwort: „Hotspots“

Wer viel mobil surft, benötigt zwingend Handytarife mit viel Datenvolumen

Durch schnelle Zugänge zum mobilen Internet lassen sich die Seiten im Handumdrehen aufrufen, der Datenverbrauchtaber fällt mitunter unerwartet üppig aus. Bin ich ständig online, ist eine durchschnittliche kostenlose Volumengrenze schnell erreicht. Im Grunde beinhaltet heute jeder günstige Handytarif mit „All-Inclusive“-Ausstattung über ein mehr oder minder großes Surf-Kontingent – auch ohne erhebliche Mehrkosten.

Selbst LTE-Tarife mit Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet sind innerhalb weniger Jahre zum bezahlbaren Vergnügen für Normalverdiener geworden. Sogenannte „Handyrechner“ sind ein guter Einstieg in die Tarifsuche.

Für viele Handynutzer interessant:

→ Zunehmend finden sich im Vergleich der Handytarife mit viel Datenvolumen sogar Flatrate-Modelle, die ohne lange Laufzeiten auskommen. Teils handelt es sich dabei um Vertragsangebote, deren Laufzeiten weit hinter dem einstigen Branchenstandard von 24 Monaten zurückbleiben; in anderen Fällen können Prepaid-Handytarife am besten geeignet sein, denn so kommen Sie ohne lange Vertragsbindungen aus. Dies wiederum erlaubt Ihnen, jederzeit auf andere volumenstarke Mobilfunktarife zu wechseln.

Fazit zu Handytarifen mit viel Datenvolumen:

Insgesamt zeigt sich, dass es nicht zwingend die großen Provider sein müssen, bei denen Verbraucher auf der Suche nach Handytarifen mit viel Datenvolumen glücklich werden können. Branchenkenner empfehlen Kunden, Handytarife mit viel Datenvolumen vor allem nach den Kosten (übrigens auch Anschlusskosten für neue Tarife!), dem Datenkontingent und der Surfgeschwindigkeit zu vergleichen. Extras wie eine Prämie für die Rufnummernmitnahme oder neue Smartphones und Tablet PCs sind reizvoll, sollten aber nicht allein entscheidend sein. Gerade wenn ich mich lange – also 12 bis 24 Monate an einen Anbieter&/Tarif binde, verpuffen positive Effekte durch ein subventioniertes neues Mobilgerät oder einen Willkommensbonus schneller, als viele Verbraucher anfangs denken. Dies gilt auch für Grundgebühr-Rabatte in den ersten Monaten. Fallen die Monatsentgelte nach Ablauf einer anfänglichen Frist umso höher aus, bringen Preisnachlässe dem Kunden wenig.

Je knapper ich kalkulieren muss, desto sensibler sollten Handytarife mit viel Datenvolumen einander gegenübergestellt und Schritt für Schritt verglichen werden. Mancher Kunde sucht tatsächliche spezielle Datentarife, die nicht fürs Telefonieren oder den Versand von SMS genutzt werden. Hier sind die nicht benötigten Leistungen kein Vergleichskriterium. Die große Mehrheit aller potenziellen Neukunden sucht freilich Tarife, die ihnen alle typischen Leistungen aus einer Hand bieten. Nur liegt das Hauptaugenmerk eben auf dem inkludierten Datenvolumen und den monatlichen Grundgebühren.