DSL über Kabelanschluss – die schnelle Alternative zum normalen DSL?

DSL oder Kabel - wo sind die Unterschiede?
Bild: © Anatoly Tiplyashin – fotolia.com

Ein DSL Anschluss mit einer garantierten Geschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde und wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Heute sind solche Angebote weitgehend Standard bei Abschluss eines neuen Vertrags. Uneinig sind sich Nutzer teilweise dahingehend, welche Art Anschluss denn nun die Beste ist. Einige schwören auf das sogenannte Breitband-Internet (auch als DSL) bekannt, andere Kunden wissen längst die Verlässlichkeit von Anschlüssen zu schätzen, bei denen DSL über Kabelanschluss den Weg ins Büro oder in die Wohnung findet.

Auf den ersten Blick scheint die Frage nach dem richtigen Format ein Wettbewerb auf Augenhöhe zu sein. Schaut man jedoch genauer hin, gibt es doch gute Gründe für die Bevorzugung von DSL über den Kabelanschluss.

Guten Alternativen zu DSL über Telefonleitung

Sieht man sich die Zahl der neuen Verträge an, die hierzulande abgeschlossen werden, lässt sich der Großteil der Abschlüsse dem Sektor Kabel-DSL zuordnen. Klassisches DSL, das via Telefonleitung den Weg ins Internet ebnet, wird nur noch selten von Verbrauchern als Mittel der Wahl verstanden, sodass die Kundenzahlen bei Providern mit solchen Tarifmodellen eher stagnieren oder im Einzelfall sogar sinken. Es gibt verschiedene gute Gründe, die für DSL über Kabelanschluss sprechen. Bevor wir uns die Vorzüge genauer anschauen, fassen wir die Hauptargumente in Stichpunkten zusammen:

  1. vergleichsweise günstige Kosten für neue Verträge/Tarife
  2. vorbildlich gute Geschwindigkeiten bei Datenübertragungen
  3. verlässliche, störungsfreie Übertragung und „stabile Anschlüsse“

Stabil bedeutet in diesem Zusammenhang erwartungsgemäß, dass DSL über den Kabelanschluss meist wenig anfällig für Übertragungsstörungen ist. Auch Unterbrechungen – beispielsweise bei dem TV-Empfang via Internet oder dem Einsatz von Streaming-Diensten  sind eher Ausnahmeerscheinungen. Zudem zeichnen sich die Kabelanschlüsse durch gute Geschwindigkeiten und eine erfreuliche Bildqualität aus. Bei den DSL Geschwindigkeit spielt die Investitionsbereitschaft der Kunden eine Rolle. Wer mehr auszugeben bereit ist, erhält logischerweise auf Wunsch schnelleres DSL über Kabelanschluss. Die Grundtarife sind für normale Haushalte aber mit ausreichend schnellen Anschlüssen verbunden. Wichtig für die Entscheidung zugunsten von Kabel-DSL ist zwangsläufig eine örtliche DSL Verfügbarkeit.

Kabel-DSL vielerorts die beste Möglichkeit fürs Surfen

Denn nach wie vor können diese Tarife nicht flächendeckend in ganz Deutschland gebucht werden. Allerdings liegt die Abdeckung der Provider längst bei etwa zwei Dritteln aller deutschen Haushalte – Tendenz steigend. Faktisch ist das Kabel-Internet in etlichen Regionen sogar die beste Alternative, wenn nicht gar die einzige, weil es weiterhin vielerorts an der nötigen Infrastruktur von staatlicher Seite fehlt. Die großen Netzbetreiber wiederum arbeiten auf Hochtouren daran, das ganze Land zu erschließen. Habe ich die freie Wahl, führen die hohen Geschwindigkeiten bei DSL über Kabelanschluss oftmals dazu, dass Verbraucher diese Anbieter wählen . Denn diese Art Breitbandanschluss ist meist schneller als andere Varianten. Die Kombination mit bezahlbaren Tarifpreisen macht das Modell außerdem zum Mittel der Wahl für die Zukunft, wie ein Kabel-DSL Vergleich ans Licht bringt.

Missverständnis beim Begriff Kabel-DSL

Für Verwirrung bei Laien sorgt der Begriff Kabel-DSL allerdings aus gutem Grund. Auf der einen Seite eben DSL und andererseits Kabel. Genau genommen stecken dahinter also Angebote, bei denen Kunden sowohl einen Kabelanschluss als auch einen Internetzugang in einem vom Provider erhalten. Ein besser ausgebautes Netz als das Kabelnetz gibt es in Deutschland nicht. Diese Tatsache machen sich Anbieter seit Jahren zunutze. Ganz ohne technische Anpassungen ist die Nutzung von Kabel-DSL aber eben nicht möglich. Damit Haushalte über das normale TV-Kabelnetz auch Zugang zum Internet erhalten, braucht es einen sogenannten Rückkanal. Dieser verlangt seinerseits nach einer Modernisierung der heimischen Netze und des Kabelnetzes.

Kabel Verfügbarkeit in Deutschland gut?

Durch den fehlenden Rückkanal gibt es bisher keine 100-prozentige Abdeckung. Jedoch müssen Interessenten ohne die nötige Netzausstattung nicht sprichwörtlich in die Röhre schauen. Denn es gibt technische Möglichkeiten, um die Anforderungen durch andere Einbauten und Gerätschaften zu erfüllen. „Rückkanalfähige Signalverstärker“ sind eine Einbau-Variante. Der Einsatz eines Verteilers – auch unter dem englischen Fachbegriff Splitter bekannt – oder einer Multimediadose als eine Art Klassiker der Modernisierung dient zur Schaffung der technischen Voraussetzungen für DSL über Kabelanschluss.

Nutzung hört nicht bei TV und Internet auf

Am Ende können Provider-Kunden im Prinzip nicht nur über den Anschluss surfen und fernsehen, sondern auch telefonieren oder digitales Radio empfangen. Die technischen Mühen erscheinen manchem Interessenten vermutlich als Nachteil, jedoch ist der Aufwand der „Nachrüstung“ an sich eher gering. Damit der besagte Rückkanal endgültig genutzt werden kann, braucht es ein zusätzliches Kabelmodem. Erst dieses Gerät stellt das Verbindungselement zwischen dem Kabelnetz und dem PC oder anderen Rechnern dar. Modems dieser Bauweise beinhalten im Normalfall bereits die angesprochenen Multimedia-Adapter. Auf den Produkten sollten in diesem Fall Begriffe wie „MTA“ oder „Multimedia Terminal Adapter“ zu finden sein.

Warum benötige ich beim Fernsehen einen Receiver?

Für den TV-Empfang wiederum benötigen Kunden beim Kabelanschluss Receiver (oft als Set-Top-Boxen im Tarif als Extra inkludiert). In Fernsehern der neuen Generationen sind solche Receiver meist bereits integriert, was beispielsweise an der Abkürzung „DVB-C“ deutlich wird. Receiver benötigen Sie, weil das Modem nur ein analoges Signal liefert, welches in ein digitales umgewandelt werden muss. Wie gesagt wurden die altbewährten Kabeldosen in mehr als 60 Prozent der deutschen Haushalte inzwischen durch Multimediadosen ersetzt, sodass nichts gegen DSL über Kabelanschluss sprechen sollte. So können Sie beim Wechsel TV, Radio und Internet aus einer Hand übers Kabel nutzen. Scheuen Sie sich nicht, den Kontakt zum potenziellen Versorger aufzunehmen:

→ Wenn die Multimediadose fehlt, rüstet der Techniker des Providers kostenlos nach!

Dies erfolgt an sich immer kostenlos. Nachfragen kostet aber nichts! Durch die Wechselbereitschaft sorgen Nutzer alter Verträge beim Umstieg auf DSL über Kabelanschluss also dafür, dass die Abdeckungsrate im Land weiter steigt, wenn Techniker der Kabelinternet-Dienstleister vor Ort zur Umrüstung erscheinen. Dass das normale TV-Kabel heute für dreierlei Leistung genutzt werden kann, liegt aus technischer Sicht auch daran, dass die Provider die verfügbaren Bandbreiten gesplittet haben, sodass am Ende mehr Kanäle als früher über Koaxialkabel bereitstellen. Erst dadurch konnte der erforderliche Rückkanal für den Versand der Daten zugänglich gemacht werden. Die Koaxialkabel wurden im Zuge der Modernisierungsarbeiten durch Glasfaserkabel ausgetauscht. So viel zu den Technologie-Details.

Großen Anbieter für DSL über Kabelanschluss

Die Branche der Kabelnetzbetreiber ist recht klar verteilt. Vodafone hat vor einiger Zeit den Anbieter Kabel Deutschland übernehmen, weiterhin gibt es unter anderem in NRW den dominieren Mitbewerber Unitymedia sowie das Unternehmen PYUR (ehemals Tele Columbus). Sie sind die große Konkurrenz zu den Anbietern „normaler“ DSL-Anschlüsse. Wichtig für Interessenten, die bis dato keine Erfahrungen mit Kabel-DSL vorweisen können: Der Verfügbarkeits-Check, wie er bei Vergleichen fester Bestandteil ist. So finden Kunden sehr schnell heraus, welche Dienstleister in ihrem Einzugsgebiet mit Tarifen vertreten sind. Zum Portfolio gehören bei den genannten Anbieter einerseits reine Internettarife, darüber hinaus erweisen sich die Komplett-Tarife mit Internet, Telefon und TV oftmals als preiswerteste Alternative.

Kann ich Kabel-DSL mit normalem DSL vergleichen?

Dass Kabel-Internet immer wieder mit herkömmlichem DSL verglichen wird, liegt aus Kundensicht auf der Hand. Sie möchten schließlich ganz genau wissen, welche Option für sie die bessere ist. Da wir in diesem Fall aber von zwei recht verschiedenen Technologien sprechen, ist ein direkter Vergleich im Grunde wenig ergiebig. Hier wird über das TV-Kabel „gesurft“, dort dient das Telefonkabel als Grundlage für den Internetanschluss. Abweichungen hinsichtlich der Funktionalität, so betonen Experten in objektiven Tests, gibt es kaum. Anders gesagt: In der Praxis können bei DSL über den Kabelanschluss theoretisch Geschwindigkeiten in Höhe des Doppelten eines DSL-Anschlusses erreicht werden. Damit ist Kabelinternet gerade für echte Technik-Fans häufig der Königsweg. Einmal mehr auch und gerade im Hinblick auf den Preis, den Kunden für diese Leistungen zahlen.

Wichtigsten Anbieter von DSL über Kabelanschluss

Bevor uns nochmals genauer mit dem Thema Geschwindigkeit befassen, folgt nochmals eine Aufzählung möglicher Provider, bei denen Kunden Tarife beziehen können. Die weiter oben genannten sind nämlich zwar die Netzbetreiber, dennoch gibt es vor allem regional noch einige andere Provider. Das sind die „neuen“ Anbieter auf einen Blick:

  • Unitymedia
  • Vodafone Kabel
  • PYUR
  • Eazy

Die „großen Drei“ haben in den vergangenen Jahren durch verschiedene Übernahmen für eine Neuordnung gesorgt. Vodafone Kabel hat im Jahr 2015 Kabel Deutschland übernommen, während Unitymedia im Frühjahr desselben Jahres den baden-württembergischen Provider Kabel BW in die Firmenfamilie aufgenommen hat.

PYUR und Eazy – günstige und durchaus gute Optionen für Kabel DSL

Der dritte renommierte Provider Tele Columbus firmiert heute unter dem Namen PYUR. Mit der Marke Eazy gibt es noch einen Discount-Provider. Er unterscheidet sich von der Konkurrenz dadurch, dass das Unternehmen lediglich für den Vertrieb der eigenen Tarife verantwortlich zeichnet, während Unitymedia sowohl den Kundendienst als auch die technischen Leistungen erbringt. Dementsprechend können Kunden im gesamten Unitymedia Einzugsgebiet von den günstigen Eazy-Konditionen profitieren. Wie gehabt sollte der Verfügbarkeitstest am Anfang der Tarifsuche stehen, was auch für alle anderen Internet-Varianten gilt.

Welche Alternativen haben Kunden in Deutschland?

Nachdem wir kurz und knapp die Provider genannt haben, möchten wir uns nun der Frage widmen, welche Anbieter ihre Tarife für DSL über Kabelanschluss in welchen Regionen und Bundesländern Deutschlands im Einzelnen zur Verfügung stellen. Denn es gibt beim Blick auf das Bundesgebiet in der Regel deutliche Grenzen für die Verfügbarkeit einzelner Tarifangebote.

Das sind die Anbieter im Detail mit ihrer aktuellen Verfügbarkeit:

Vodafone Kabel

→ Anbieter offeriert DSL über Kabelanschluss derzeit in 13 deutschen Bundesländern

Unitymedia Internet

→ besonders aktiv in NRW, aber auch Verbraucher in Baden-Württemberg und Hessen werden fündig

Eazy

→ Über aktiv, wo das Unitymedia Kabelnetz verfügbar ist, also HE, NRW und BW

PYUR

→ In Berlin, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen aber auch in Teilen NRWs und Hessens erhältlich

Gerade die Übernahme des Großversorgers Kabel Deutschland durch Vodafone mag seinerzeit manchen Endkunden sehr überrascht haben. Die Verträge von Bestandskunden der zwischenzeitlich übernommenen Providern wurden teils weitergeführt, teilweise erhielten Kunden die Gelegenheit, auf modernere Tarife für DSL über Kabelanschluss zu wechseln. Die Leistungen der Tarife sprechen für sich. So zeichnet sich zum Beispiel Kabel-TV dadurch aus, dass Programme auch zeitversetzt abgerufen werden können, wenn entsprechende Endgeräte genutzt werden. Auch im Bereich HDTV überzeugt der Kabelservice.

Wie erreicht DSL über Kabelanschluss die hohen Geschwindigkeiten?

Ist von DSL über den Kabelanschluss die Rede, taucht oftmals die Redewendung von „der letzten Meile“ auf. Dreh- und Angelpunkt in diesem Kontext ist die verwendete Glasfasertechnologie. Sie erlaubt eindrucksvolle Bandbreiten, die je nach Angebot durchaus bei 600 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) liegen können. Der Vorteil der Technik: Sie funktioniert standortunabhängig. Ganz gleich, wo sie Ihren Tarif beziehen: Ist die nötige Verfügbarkeit gegeben, ermöglicht das Glasfaserkabel überall vergleichbare maximale Geschwindigkeiten. Unterschieden wird zwischen zwei verschiedenen Anschlussmodellen.

  1. FTTB → „Fibre to the building“ (also immerhin bis ins Haus)
  2. FTTH → „Fibre to the home“ (somit bis in die Wohnung)

Verluste bei der Signalstärke umgehen die Provider technisch durch ihre neuesten Schnittstellen-Standards als Anschlusspunkt fürs Kabel-Modem. Die Strecken zwischen dem Signalverstärkern und dem Bezugspunkt für DSL über Kabelanschlüsse werden so verlustfrei überbrückt. Surfen über das Kabelnetz kann also durch eine Reihe positiver Eigenschaften überzeugen. Und von diesen gibt es noch weitere, die zum Ende dieses Ratgebers nochmals kurz thematisiert werden sollen.

Vergleich zu ADSL und ADSL2+: Kabel-DSL mit guten Gesamteindruck

Wenn es an die Auswahl des richtigsten Tarifs für DSL über den Kabelanschluss geht, spielt die Geschwindigkeit der Angebote eine zentrale Rolle. Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde sind als Downloadraten üblich. Sie liegen damit meist mehr oder weniger deutlich über der Leistung, die normale Anschlüsse im System ADSL oder ADSL2+ erreichen können. Dies liegt daran, dass die zuletzt genannten klassischen über Kupferkabel bereitgestellt werden. VDSL zum Beispiel erreicht im Maximum nur bis 100 Mbit/s, wobei dies ohnehin nur in wenigen Gegenden praktikabel ist. Viele Verträge von Bestandskunden, die schon seit Jahren auf einen bestimmten Tarif vertrauen, enden beim Thema Geschwindigkeit bei 10 bis 25 Mbit/s. Tatsächlich gibt es sogar ältere Anschlüsse, bei denen Kunden mit noch geringeren Surfgeschwindigkeiten zufrieden sein müssen.

Welche Chancen haben private DSL-Nutzer am Markt?

Die aktuellen Tarife aus der Sparte DSL über Kabelanschluss bewegen sich im Rahmen von etwa 50 Mbit/s bis 100 Mbit/s. Im Grunde sind mittlerweile Raten von 150 Mbit/s auch für private Kunden denkbar. Ob diese Maximalraten angesichts der höheren Gebühren rechnen, kann nur die Analyse des persönlichen Gebrauchs zeigen. 50 Mbit/s sollten es für anspruchsvolle Privatkunden aber durchaus sein. Für die geschäftliche mit regelmäßigem Versand größerer Datenmengen gerne auch mehr.

Das Ergebnis macht sich nach einem Wechsel durchaus dramatisch bemerkbar. Insbesondere wenn Kunden nach der Freigabe erstmals Daten herunterladen oder einen Upload vornehmen. Preislich bewegen sich die Angebote bei den Providern meist auf einem ähnlichen Niveau. Telefon und Internet zwischen 30 und 50 Euro pro Monat – weniger Geschwindigkeit kostet weniger, allerdings fallen die Mehrkosten für schnellere Verbindungen oft überschaubar aus, was für die Buchung eines technisch besseren Angebots sprechen kann.

→ Experten empfehlen Anschlüsse mit mindestens 10 Mbit/s

Gerade für Provider-Kunden, die sogenannte „Triple Play“-Angebote (Anschlüsse mit Internetanschluss, Telefonanschluss und TV in einem Paket) entscheiden, sollten auf eine ausreichend schnell Verbindung fürs DSL über Kabelanschluss Wert legen. Solche Produkte stehen aber sowieso nur dort zur Verfügung, wo die netzinternen Bandbreiten entsprechend hoch ausfallen. Eine zu geringe Bandbreite wirkt sich auf die Qualität aus und kann zu Störungen an der einen oder anderen Stelle führen. Sorgen Sie also bewusst für genug Bandbreite, damit die genutzte DSL Leitung nicht vom Nutzungsverhalten überfordert wird.

Wie steht es beim DSL-Kabel um den Upload?

Ein Problem aus den Kindertagen der vergleichsweise jungen Branche konnten die Provider durch den Ausbau ihrer Netze inzwischen weitgehend beheben. Gemeint sind die Geschwindigkeit beim Hochladen eigener Inhalte, sei es in Form von Mails oder beim Upload von Videos in Portalen und Sozialen Medien. Upload-Raten jenseits der Marke von 10 Megabit pro Sekunde sind inzwischen gang und gäbe, wenn Sie die richtigen Tarife buchen! Je nachdem, welche Geräte genutzt werden und wie es um die Gegebenheiten vor Ort stehen, liegen die Höchstwerte auch über dieser genannten Geschwindigkeit.

Viele Argumente für den Wechsel zu DSL über Kabelanschluss

Nicht nur die Geschwindigkeiten beim Surfen oder Up- und Downloaden von Daten sind ein gutes Argument für einen Wechsel zu einem der genannten Kabel Internet Provider. Passe ich beim Wechseln (denken Sie an die geltenden Kündigungsfristen Ihres Altvertrags!) den richtigen Augenblick ab, winken beim neuen Tarif Willkommensboni, wie kostenlose Receiver und andere Extras. So macht sich der Umstieg von DSL aus der Telefondose zu Kabel-DSL im Idealfall in mehrfacher Hinsicht bezahlt. Dazu gehört auch die erwähnte (kostenlose) Installation der neuen Verteilerdose durch den Provider-Kundendienst. Das Ziel „Highsociety-Internet für alle“ Kunden rückt durch DSL über Kabelanschluss also in greifbare Nähe, was Telekommunikationsexperten bestätigen.

Gibt es andere Anbieter von Tarifen neben den vier Großversorgern?

400 Megabit pro Sekunde beim Download könnten bald zum bundesweiten Standard werden. Das Gute: Der Ausbau schreitet voran, auch wenn bisher nicht überall in Deutschland aus Verbrauchern DSL-Kunden werden können. Innerhalb der Netze gibt es fürs reine Internet allemal weitere Alternativen wie etwas 1&1 oder O2. Jedoch sind es für Komplettpakete immer die örtlichen Kabelnetzbetreiber, die als Versorger in Erscheinung treten. Dies gilt in besonderer Weise für die Glasfaser-Angebote, die (bisher) eher einem kleinen Kundenkreis vorbehalten sind, schon wegen der aktuell recht hohen Kosten. Kunden, die in Gebieten ohne Angebote für DSL über Kabelanschluss wohnen, können als letzte Möglichkeit auf LTE-Formate zurückgreifen.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...